Ja zu KW – Ja zum Neustart
mit Michaela Wiezorek.

Königs Wusterhausen ist eine Stadt mit Tradition, Geschichte und Potenzial. Königs Wusterhausen ist mit seinen Ortsteilen Diepensee, Kablow, Königs Wusterhausen, Niederlehme, Senzig, Wernsdorf, Zeesen und Zernsdorf ein Ort für Familien, für jung und alt, für Ansässige und Pendler, für ArbeitnehmerInnen, für Gewerbetreibende, für TouristInnen, für Menschen die einen Ort – die ihren Ort – gestalten wollen, hier leben und sich engagieren wollen.

Unsere Heimatstadt balanciert zwischen Wachstum und Nachhaltigkeit und ist eine der Städte mit der größten Entwicklung im Landkreis. KW spürt die Dynamik der Hauptstadt und genießt die Idylle der ländlichen Regionen. KW ist wirtschaftlich stark und profitiert von seinen Nachbarn Schönefeld und Wildau. Sie ist Wachstums- und Kulturkern zugleich. KW versteht Innovationen als neue Wege für ein besseres Miteinander. Sie begleitet junge Menschen mit ihren guten Kitas und Schulen in die ersten Schritte des Lebens und schafft vielfältige Räume für EhrenamtlerInnen, um einander zu unterstützen. Über 38.000 EinwohnerInnen geben der Stadt und ihren Ortsteilen den Charakter, der KW lebens- und liebenswert macht.

Hinter uns liegen leidvolle Jahre, die uns in unseren möglichen Entwicklungspotenzialen zurückgeworfen und durch ein polarisierendes Klima den Zusammenhalt unserer Stadt gefährdet haben. Der Wunsch nach einem Neuanfang wurde mit dem Ergebnis des Bürgerentscheids am 7. März mehr als deutlich. Ich möchte mich gemeinsam mit Ihnen und den politischen Verantwortungsträgern in der Stadt in Stadtverordnetenversammlung, den Ortsbeiräten und den Jugend-, Senioren- und Kita-Beiräten dieser Herausforderung stellen und meinen Beitrag als Teil einer engagierten Stadtgesellschaft leisten, um wieder besser zueinander zu finden und die vor uns stehenden Aufgaben anzupacken, denn es gibt reichlich zu tun.

1. Ja zu guter Bildung!

Schule ist mehr als die Aneinanderreihung von Klassenräumen. Bildung ist die Grundvoraussetzung für ein gelingendes Leben. Königs Wusterhausen bietet durch die vielfältigen Bildungsangebote Chancen für Alle, unabhängig vom finanziellen und sozialen Hintergrund, von der Kita bis zur Hochschule. Die Entwicklung unserer Bildungsinfrastruktur ist in den vergangenen Jahren leider ins stocken geraten. An vielen Orten reicht der Platz schon lange nicht mehr, sodass man sich mit vielen Kompromissen und Provisorien bspw. In Form von Containerlösungen behelfen muss. Container sollten nur den Übergang zu neuen Bildungsplätzen abbilden. Grundschulen und Kitas sind, neben den Vereinen, der soziale Kit einer Gemeinschaft. Das Chaos der vergangenen Jahre mit unzureichenden, unkoordinierten Planungen und Alleingängen müssen der Vergangenheit angehören.

Michaelas Vision:

Ich arbeite für eine Stadt, in der man seine (Aus)Bildung von der Kita bis zur Hochschule erfahren und erleben kann. Jedes Kind soll mit seinen individuellen Stärken, Fähigkeiten und Fertigkeiten seinen Lebensweg bestreiten können und die besten Entwicklungschancen bekommen. Ich stehe für eine Stadt, in der alle Bildungseinrichtungen Hand in Hand arbeiten und Übergänge fließend gestalten. Bildungsvielfalt verlangt nach vielfältigen Angeboten in guten Räumen für Kinder sowie den Erzieher*innen und Pädagog*innen. Ich möchte daran mitarbeiten, die vorhandenen Bildungsstandorte zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Der Bildungsentwicklungsplan bildet dafür die Grundlage und zeigt auch auf, dass wir an vielen Stellen viel weiterdenken müssen, und zwar über die Erweiterung und Erneuerung unserer bestehenden Kitas, Schulen und Horte hinaus. In Anbetracht der Entwicklung auch in der Kernstadt stelle ich mir einen Schulcampus auf dem Funkerberg vor, auf dem Kinder von der Einschulung bis zum Abitur die Möglichkeit erhalten entsprechend ihrer individuellen Potenziale und Fähigkeiten den für sie geeigneten Weg einschlagen können und darüber hinaus ihren Bildungsweg in der Region weitergehen können, beispielsweise über die Brücke nach Wildau zur Technischen Hochschule in Wildau, zum Aus- und Weiterbildungszentrum der Finanz- und Justizverwaltung, zum Oberstufenzentrum Dahme-Spreewald oder zum geplanten Berufsbildungszentrum des Handwerks.

Michaela KONKRET:

Schulen: Ich werde alles tun für den Neubau der Grundschule in Senzig am Bullenberg, die Erweiterung der Grundschulen in Zernsdorf und Niederlehme und eine verlässliche Grundlage für den Erhalt des Montessori-Campus schaffen. Neubau einer Schule in der Kernstadt mit vielen Bildungsgängen.

Hort: Horte sind mehr als Hausaufgabenbetreuer, dazu benötigen diese ausreichend Raum am Schulstandort. Bei jeder Schulplanung ist die konzeptionelle Bedarfsplanung für Horte daher unabdingbar.

Kitas: Ich werde dafür Sorge tragen, dass wir unserem gesetzlichen Anspruch gerecht werden und ausreichende Betreuungsplätze schaffen. Dazu zählt für mich der zügige Neubau der Kita in Wernsdorf, der Neubau der Kita Klein & Groß. Darüber hinaus brauchen wir eine Bestandsanalyse zur Erarbeitung eines Sanierungs-, Umbau- oder Neubauprogramms für alle bestehenden oder zusätzlich benötigten Kitaeinrichtungen

2. Ja zum Zusammenhalt!

Königs Wusterhausen ist mehr als eine Schlafstadt für Pendler. Wir sind eine Stadt, in der wir aufwachsen, leben und arbeiten können. Königs Wusterhausen zeichnet sich aus durch sein reichhaltiges Angebot an Kultur, sozialen Einrichtungen, Sport und den vielfältigen Möglichkeiten für das Ehrenamt aus.

Die Mieten- und Wohnungsbaupolitik gestaltet sich dank einer starken kommunalen Gesellschaft und einer sehr engagierten Genossenschaft stabil und ausgewogen. Die Unternehmen und Gewerbetreibenden in unserer Stadt fühlen sich der Region verbunden und bringen sich auf unterschiedliche Art und Weise in die Stadtgesellschaft ein.

Die Verkehrsanbindung über Straße und Schiene ist ein entscheidender Standortvorteil, auch wenn die zunehmende Verkehrsbelastung auch aufgrund des inneren Wachstums in Folge des Zuzugs eine besondere Herausforderung darstellt.

Die Feuerwehr beweist mit hohem Engagement die Leistungsfähigkeit auch teilweise unter sehr schwierigen Bedingungen und leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Die Feuerwehr braucht die Wertschätzung und Unterstützung, die sie verdient.

All das zeichnet eine starke Stadt- und Ortsteilgemeinschaft aus, deren Förderung in den vergangenen Jahren von der Verwaltungsspitze allein unter der reinen Wirtschaftlichkeitsbewertung betrachtet wurde. Die Blockaden für die Unterstützung gesellschaftlichen Engagements und unserer lokalen Unternehmen insbesondere in Krisenzeiten müssen der Vergangenheit angehören.

Michaelas Vision:

Königs Wusterhausen liegt zwischen TESLA und Flughafen in der stärksten und dynamischsten Wirtschaftsregion in Brandenburg und bietet viele Chancen für eine gute Entwicklung unserer Stadt. Es ist Zeit diese Entwicklung aktiv zu gestalten und ein Leitbild für eine lebenswerte Stadt zu erarbeiten. Es ist Zeit die Chancen zu erkennen und zu nutzen. Die örtliche Wirtschaft als Arbeitgeber vor Ort, Wirtschaft ob Handel, Bau, Betrieb, Fertigung oder Entwicklung haben lange Traditionen in Königs Wusterhausen mit seinen Ortsteilen. Sie brauchen auch eine Zukunft, um das Leben und Arbeiten in einer Stadt auch zu ermöglichen. Um Bestands- oder neue Flächen dafür zu generieren müssen wir auch bereit sein zu Kompromissen, die jedoch nicht zu Lasten von notwendigen öffentlichen Plätzen und Freiräumen gehen dürfen.

Wohnen, leben und arbeiten zu verbinden kann nur gelingen, wenn es uns auch gelingt Wachstum zu steuern. Das bedeutet neue Wohnquartiere maßvoll zu gestalten und verstärkt die Verkehrs- und insbesondere die soziale Infrastruktur zu stärken ohne dabei die Identität der Ortsteile zu verlieren. Ich kämpfe für eine Stadt für alle Generationen, in der das Ehrenamt als wichtigster Anker des gesellschaftlichen Zusammenhalts die volle Unterstützung bekommt.

Michaela KONKRET:

Stadtentwicklung: Ich werde endlich einen Leitbildprozess starten, der unter Beteiligung von Verwaltung, Politik, Ehrenamt und Stadtgesellschaft unsere Vision für die Zukunft unserer Stadt abbilden wird. Ich möchte das Stadtzentrum lebendiger gestalten z. B. durch einen neuen öffentlichen Standort an der Berliner Straße durch eine Kombination aus Bürger-Verwaltung, einer Bibliothek mit viel Raum für Kulturvolle Diskussionen und Wohnungen für Senioren im Zentrum dieses Lebens. Investoren werden künftig an der Schaffung sozialer Infrastruktur verpflichtend beteiligt.

Verkehr: Ich setze bei der Entwicklung moderner Mobilitätskonzepte auf Innovation und ökologische Nachhaltigkeit. Ich möchte Mobilität auf vielen Wegen sicherstellen und attraktive Alternativen zum Individualverkehr schaffen.

Wirtschaft: Bei der Ausweisung von Gewerbeflächen lege ich großen Wert auf ausgewogenen und qualitativ hochwertige Ansiedlungsmöglichkeiten. Keine weiteren Logistiker, mehr Zukunftstechnologien, für sichere Arbeitsplätze und ein Angebot für Pendler*innen für einen Job vor der Haustür. Um Bestandsangebote oder neue Flachen dafür zu generieren müssen wir auch bereit zu Kompromissen sein, aber großen Wert auf eine breite Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger legen.

Ortsteile: Ich will die Strukturen und die Identität aller Ortsteile erhalten und stärken. Dazu möchte ich Ortsteilhaushalte einführen, in jedem Ortsteil ein soziales Zentrum errichten und selbst regelmäßige Treffen und Ortsbegehungen als Bürgermeisterin mit den Ortsvorstehern und den Einwohner*innen durchführen.

Soziale Infrastruktur: Ich werde die Vereine und das Ehrenamt unterstützen und stärken. Die Beschlüsse für den Bau eines Hauses des Sports, eines Hauses der Jugend werde ich umsetzen und die Sanierung bestehender Angebote der Jugendarbeit und die Schaffung nötiger Räume in den Ortsteilen müssen angegangen werden. Ich werde als Bürgermeisterin jährlich zum Ehrenamtsempfang einladen und verdiente engagierte Bürgerinnen und Bürger ehren.

Kultur: Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Vernetzung und Vermarktung der vielfältigen Kulturangebote in der Stadt verbessert wird. Das Bürgerhaus Hanns Eisler und das Bürgerhaus in Zernsdorf müssen baulich an die Anforderungen eines modernen Kulturortes angepasst werden. Ich setze mich für den Bau einer Stadthalle als Veranstaltungsort für große Sport- und Kulturveranstaltungen ein.

Feuerwehr: Ich werde den dringend benötigten Neubau der Hauptwache beschleunigen und für die weiterwachsende Stadt vorbereiten. Am bestehenden Standort soll für den Übergang noch so investiert werden, damit die Arbeitsbedingungen im Rahmen der Möglichkeiten verbessert werden. Der Neubau des Gerätehauses in Wernsdorf muss zügig umgesetzt werden, die Feuerwehr in Zeesen braucht eine langfristige Perspektive.

3. Ja zu uns!

Vielfalt und Offenheit sind elementare Bausteine einer lebendigen Demokratie. Dazu gehört selbstverständlich der Respekt gegenüber Meinungsvielfalt und insbesondere das Anerkenntnis von Mehrheitsentscheidungen. Wichtig dabei ist das die Mehrheitsentscheidungen offen, nachvollziehbar und im fairen Umgang getroffen werden. Um dieses zu ermöglichen erfordert es eine aktive Verwaltung, eine Verwaltung die sich als Dienstleister für die Bürger*innen und den daraus gewählten Vertretern versteht. Eine Verwaltung die sich flexibel den komplexen Anforderungen stellt. Eine Verwaltung die ihren Bürger*innen nicht zuhört ist abgewählt. Ein Bürgermeister der sich zu Arbeitsgesprächen, im Wahlkampf und in der SVV mit der AfD verbündet wurde abgewählt.

Michaelas Vision:

Unser Gemeinwesen kann sich nur positiv entwickeln, wenn es uns gelingt es auch gemeinsam miteinander auszuhalten. Dafür brauchen verbindliche und verlässliche Regelungen um die Art und Weise, wie wir miteinander Leben auch zu gestalten und mit anderen zu teilen. Wir sind nicht alle gleich, aber wir sind alle gleichwertig. Darum grundsätzlich: Nein zu Fremdenhass, Extremismus und Hetze in allen sozialen Räumen! Ja, für eine starke Zivilgesellschaft. Diese starke Zivilgesellschaft braucht Räume, um sich auszutauschen, um in der Sache zu streiten und zu verständlichen Mehrheitsentscheidungen zu kommen. Die öffentliche Stadtverwaltung arbeitet auf der Grundlage von Gesetzen und im Dienste der Bürger. Sie ist dafür verantwortlich, dass die gewählten Vertreter der Bürgerschaft alle notwendige Unterstützung bekommen, um die notwendigen Beschlüsse für die Stabilität und Entwicklung unserer Stadt zu fassen. Sie ist dafür verantwortlich diese Beschlüsse auch umzusetzen.

Michaela KONKRET:

Aufbau Bürger-/Beteiligungsbüro in dem die Teilhabe alle Bürger*innen, so vielfältig, bunt und verschieden wir sind, auch ermöglicht werden kann. Ein Büro für Stadtverordnete und Ortsbeiräte, damit die Unterstützung für dieses Ehrenamt stärker wird und gewählte Vertreter bei allen organisatorischen Angelegenheiten entlastet werden.
Die Verwaltungsstruktur für die neuen Aufgaben behutsam und mit den Mitarbeiter*innen weiterentwickeln, damit die Verantwortung auf breiten Schultern auch getragen werden kann. Eine Verwaltung die den Aufgaben der Zukunft gewachsen ist.